Wir möchten Sie begleiten, wenn Sie von einem traurigen Ereignis betroffen sind.

Nach dem Tod eines nahe stehenden Menschen verliert das Leben für viele Trauernde seinen Sinn. Sie fühlen sich gelähmt – leblos. Im TrauerNetzwerk Trier finden Menschen Unterstützung in verschiedenen Stadien von Tod und Trauer.

Hilfe in schweren Stunden

Trauer in Trier ist ein Netzwerk aus verschiedenen Institutionen und Trauerbegleitern, die ihr Angebot in diesem Portal präsentieren.

Sie finden hier Informationen zu Organisationen, Vereinen und Trauerbegleitern aus dem Raum Trier sowie weiterführende Links zu den Internetseiten der jeweiligen Anbieter und weitere Informationsquellen.

Die Hilfsangebote richten sich nicht nur an Erwachsene, sondern auch an Kinder. Es werden Beratungsgespräche angeboten und zu Gruppentreffen eingeladen.

Hier finden sie den Flyer des TrauerNetzwerk Trier

Leitbild TrauerNetzwerk Trier

Akteure – Wer wir sind

Das Trauernetzwerk Trier ist eine Interessengemeinschaft verschiedener regionaler Institutionen, die Trauernde individuell unterstützt und die zusammen das Thema „Trauer“ mehr in die Gesellschaft bringen will.
Zum Netzwerk gehören die katholische Familienbildungsstätte, die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Trier, der Kinderschutzbund, die TelefonSeelsorge®, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, das Klinikum Mutterhaus Trier mit Seelsorge und Villa Kunterbunt e.V., die Malteser Trier, die Johanniter mit Lacrima, das Hospiz Trier, Stiller Stern Trier e.V. – Um Kinder trauern mit Aktion Sternenkinder samt Selbsthilfegruppe, Papillon, die Selbsthilfegruppe „Leben ohne Dich“ Saarburg, die Lebensberatungsstellen in Trier, Pro Familia Landesverband RLP e.V., die Krebsgesellschaft Trier und verschiedene Trauerbegleiterinnen.

Mitglieder des TrauerNetzwerk Trier mit Akteuren zur Eröffnung des Labyrinth „Trost im Park“ im Oktober 2021 im Schönnstattzentrum Trier

Die Interessengemeinschaft versteht sich als Netzwerk hauptamtlich und ehrenamtlich Tätiger, die für den Kreis Trier und Trier Saarburg trauernde Menschen unterstützen wollen.
Dabei sind die meisten Akteure im Netzwerk der westlich-christlich geprägten Tradition zugehörig.

Historie – Woher wir kommen

Entstanden ist das TrauerNetzwerk vor 20 Jahren in Trier aus der Erkenntnis zweier Akteurinnen heraus, dass sich Begleiter*innen für die unterschiedlichen Bedürfnisse Trauernder zusammenschließen müssen, um verschiedene Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten in vielfältigen Kontexten umsetzen zu können.

Hierfür ist unter anderem ein Flyer entstanden, der auf der Homepage www.trauer-in- trier.de veröffentlicht ist, die Angebote auflistet und regelmäßig aktualisiert wird.

Durch die Zusammenarbeit der Netzwerkpartner werden kontinuierlich adäquate und individuelle Angebote gestaltet und durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise Einzelgespräche, Gruppentreffen für Erwachsene und Kinder/ Jugendliche, interne und öffentliche Projekte sowie Gottesdienste.

Seit der Gründung 2005 ist es unser Anliegen, das Thema Trauer in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, sich aber auch als Fachleute gegenseitig auszutauschen, sich kollegial zu beraten, sich gegenseitig zu inspirieren und neue Perspektiven in der Trauerarbeit zu erschließen.

Zweck/ Ziele – Was wir wollen

Wir sind geleitet von der Idee, den trauernden Menschen in seiner persönlichen Erfahrungswelt zu unterstützen, da uns der Dienst am Menschen als Interessengemeinschaft eint.
Unabdingbar für unseren Anspruch ist demnach gelebte Toleranz und Respekt gegenüber allen kulturellen und religiösen Überzeugungen. Hier gilt es gezielt Ansprechpartner für Andersgläubige zu finden und Begegnungen zu initiieren. Auch wir als Netzwerk wollen uns entwickeln und neue Erfahrungen/ Erkenntnisse in unsere Arbeit integrieren. Persönliches Wachstum und lebenslanges Lernen sind dafür die Quellen unserer Motivation. Unsere Organisationform des Netzwerks unterstreicht die Realität, dass es manches Mal die Unterstützung eines Gegenübers braucht, um das Leben gemeinsam, solidarisch und miteinander aushalten zu können.

In der Begegnung mit trauernden Menschen wollen wir da sein, dranbleiben, nachgehen, zuhören und auch mal mit anpacken. Im gemeinsamen Dialog soll das Chaos der Trauer anerkannt, ausgehalten und verstehbar gemacht werden – ohne zu bewerten und zu deuten.
Dazu gehört auch, Wissen um die Trauer und den Umgang mit ihr, in die Gesellschaft zu bringen, weil jedem Menschen diese existenzielle Erfahrung des Abschiednehmens irgendwann im Leben widerfährt.
Trauer verstehen heißt Verständnis für ihre Notwendigkeit zu vermitteln und Einfühlungsvermögen für Trauernde zu entwickeln, um letztlich die Gemeinschaft der Menschen untereinander zu stärken.

Für uns als Netzwerkmitglieder gehört Trauer zum Leben dazu. Wir sind davon überzeugt, dass jede Trauernde/ jeder Trauernde die Fähigkeit hat, ihren/ seinen ganz eigenen Weg in der Trauer zu finden. Darum engagieren wir uns der Trauer Raum, Zeit, Stimme, Gestalt zu geben. Wir entwickeln eine Kultur der Trauer in unserer Gesellschaft, in der Altes wiederentdeckt werden kann und neue Rituale entstehen dürfen.

Stand: Januar 2022

Der direkte Austausch mit anderen Betroffenen ist für viele eine wohltuende Quelle der Kraft.

Karten aus der Kampagne  „Selbsthilfe – das sozialste Netzwerk“ der Selbsthilfekontaktstellen in Rheinland-Pfalz und der IKK Südwest. Sie sollen zum einen auf die Vielfalt der Selbsthilfe aufmerksam machen und zum anderen einen kritischen Blick auf virtuelle soziale Netzwerke und die Nutzung von Smartphones lenken. Mithilfe der Kampagne sollen noch viel mehr Menschen  von den positiven Auswirkungen der Selbsthilfe erfahren. „Damit sie erleben, was es bedeutet, die eigenen Probleme und deren Lösung gemeinsam mit anderen in die Hand zu nehmen.“

Quelle: SEKIS Trier, im Februar 2018