Trauerseminar „Ich sehe deine Tränen“ für Eltern verstorbener Kinder

Eltern, deren Kind gestorben ist, ob als Säugling, im Kindes- oder Erwachsenenalter, stehen vor der größten denkbaren Herausforderung: wie kann ich weiter leben – ohne dich? Es ist nicht „normal“, dass Eltern ihre Kinder begraben. Die Reihenfolge der Generationen ist auf den Kopf gestellt, nichts ist mehr, wie es war. Niemand kann betroffenen Eltern ihre Trauer nehmen – da ist kein Trost! Aber die Gemeinschaft mit anderen, die dieses Schicksal kennen, kann helfen, die Trauer zu tragen. Einsamkeit teilen – Verstanden werden – Erfahrungen austauschen stärkt und ermutigt, sich in dieser schweren Zeit selbst zu verstehen und anzunehmen.

Der Seminartag will durch Gespräche und kreative Methoden Möglichkeiten anbieten, das Unfassbare auszudrücken und Schritte ins Weiterleben zu finden. Der Seminartag wird von Maria Knebel, Sozialarbeiterin und der Psychologin Jenna Golda, beide mit Zusatzausbildung in Trauerbegleitung, geleitet.

 

Termin: 17. November 2018, 10:00 – 17:00 Uhr

Ort: Evangelische Studierenden Gemeinde ESG, Im Treff 19, 54296 Trier

Veranstalter: Selbsthilfegruppe „Stiller Stern“

Kosten: 20,-Euro pro Person | 30,- pro Paar

Anmeldung: bis zum 10. November 2018

bei Maria Knebel: mariaknebel@gmx.de oder 06502 5928

Erinnerungsgottesdienst für Trauernde

Katholische Kirchengemeinde Hl. Edith Stein Trier lädt zum Gottesdienst ein

In der Pfarrei Hl. Edith Stein gibt es seit Herbst 2016 einen Trauer-Besuchsdienst. Eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen nimmt sich Zeit für ein Gespräch mit Menschen die um einen verstorbenen Angehörigen trauern. Das konfessionsübergreifende Angebot wird in den Höhenstadtteilen: Am Weidengraben, Filsch, Irsch, Kernscheid, Petrisberg,Tarforst und in Hockweiler und Olewig angeboten.

Am Sonntag, 18. November 2018, um 15:00 Uhr lädt der Trauerbesuchsdienst alle ganz herzlich zum Erinnerungsgottesdienst nach St. Augustinus ein:

 

Kontakt und weitere Informationen

Pfarrbüro Hl. Edith Stein | Ansprechpartnerin: Gemeindereferentin Vera Schulz | Im Treff 15 | 54296 Trier | Tel: 0651 – 16644

E-Mail: pfarrbuero@edithstein-trier.de | www.edithstein-trier.de | Öffnungszeiten: Mo • Mi • Fr  von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Di • Do von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Getrennt – Getröstet

Trostgottesdienst in „Zeiten der Trennung“

Menschen brauchen Trost und Zuwendung, wenn Lebenspläne zerreißen, wenn liebe Menschen gehen, wenn die Liebe abhandenkommt, wenn Beziehungen brechen, wenn Trennung droht und ihr Schmerz an der Seele nagt. Christus, der mitgehen und heilen will, bietet sein Wort und seinen Trost an. Klagen und Erinnern, Trauern und Hoffnung schöpfen vor Gott in Gebet, Betrachtung, Schriftlesung und Musik wollen Zuversicht und Trost erbitten: „…und führe zusammen, was (in mir) getrennt ist“.

Das Angebot steht allen Interessierten offen.

Termin: Freitag, 7. Dezember 2018

Uhrzeit: 18.30 – 19.15 Uhr

Ort: Caspar-Olevian-Saal, Eingang neben der Apsis der Konstantin-Basilika

Veranstalter: Ökumene-AG in Trier,

Kontakt: Johannes Rau,

Telefon: 0651 9794195

E-Mail: Johannes.Rau@Bistum-Trier.de

Anmeldung und Kosten: keine

 

Die Fotoausstellung ist vorrüber!

Kindergräber – Orte zum Verweilen, Sinnen und Erinnern   

In diesem Jahr wurde die Foto-Ausstellung mit dem Titel „Kindergräber – Orte zum Verweilen, Sinnen und Erinnern“ zum vierten mal gezeigt.

Vom 1.-31. Oktober 2018 waren ein Großteil der Fotografien im Foyer der VHS/Stadtbibliothek in Trier zu sehen.

Weitere Fotos konnten vom 1.10. bis zum 11.10.2018 im Kultur Kiosk „Bühne“ in der Südallee/Kaiserstraße betrachtet werden.

Wir zeigten hier, anders als beim saarländischen Vorbild, nicht nur das ganze Grab, sondern haben den Augenmerk auf die Details gelenkt, die den Eltern besonders wichtig sind.

Die Detail-Fotografie wurden 55×75 cm groß mit farblich passendem Passepartout gezeigt. Das besondere Detail wurde farbig, gestochen scharf hervorgehoben. Der Hintergrund in schwarz/weiß gehalten. Es wurde dazu mit Schärfe und Unschärfe gearbeitet. Postkarten mit Kleinen Texten, die den Besuchern aufzeigen, was die Eltern bei der Grabgestaltung bewegt hat, wurden passend zu den Fotografien zum Mitnehmen ausgelegt.

Hierfür wurden 23 Familien gefunden, indem auch das Foto ihres Kindergrabes in der Ausstellung gezeigt werden durfte.

Allen mitwirkenden Familien liegen ihre viel zu früh verstorbenen Kinder sehr am Herzen. Die Erinnerung bleibt, auch wenn sich die Trauer mit den Jahren verändert. Geschwisterkinder fragen nach dem Verstorbenen oder machen mit ihrem Älterwerden immer wieder deutlich, was man verloren hat und auf sehr schmerzliche Weise gehen lassen musste. Die Kindergräber sind dann manchmal die einzige Stelle, an der man seine Liebe zum Kind noch einmal nach außen zeigen kann. Liebevoll gepflegt, bepflanzt und geschmückt.

Am 16. Oktober, um 19.00 Uhr fgab es eine interaktive Buchlesung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Autorin Mechthild Schroeter-Rupieper, Gründerin der Familientrauerarbeit in Deutschland, hat an diesem Abend aus ihrem Buch „Geschichten, die das Leben erzählt – weil der Tod sie geschrieben hat“ von der Sterbe- und Trauerbegleitung erzählt und vorgelesen. Begleitet wurde diese Lesung mit Flöten-Musik.

Veranstalter: Selbsthilfegruppe „Stiller Stern“, “ Aktion Sternenkinder“ und die Volkshochschule/Stadtbibliothek Trier.

Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, da durch das Foyer der VHS/Stadtbibliothek viele Besucher ein und ausgegangen sind und einige auch unsere Ausstellung betrachtet haben. Die zum Mitnehmen ausgelegten Postkarten wurden von den Ausstellungsinteressierten gut angenommen.

Es gab Menschen die in unserem Gästebuch einen Eintrag hinterlassen haben, uns Geld gespendet haben und manchmal auch mit uns in einen persönlichen Kontakt getreten sind.

Wir danken Allen für Ihre Aufmerksamkeiten zu unserer Ausstellung.

Besonders bedanken möchten wir uns bei Herrn Fries für die zu Verfügung gestellten Räume und seinen Bibliotheksmitarbeitern für die Betreuung der Ausstellung.

 

Die Aktion „HERZ ZEIGEN“ vom dm-Markt in der Simeonstraße in Trier ist beendet. Jetzt sind die Herzen ausgezählt!

Das Ergebnis der Abstimmung hat über die jeweilige Spendensumme entschieden.

Die Aktion Sternenkinder ist erster Gewinner geworden und erhält eine beachtliche Spendensumme. Wir freuen uns sehr, dass der dm-Markt unsere Arbeit mit dieser großzügigen Spende unterstützt.  Zweiter Sieger ist unser Partner, die Beratungstelle Papillon geworden. Herzlichen Glückwunsch auch an euch.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die sich die Mühe gemacht haben, im dm-Markt für uns abzustimmt. Vielen Dank!

 

Aktion Sternenkinder und Papillon „zeigen Herz“

Mit der Aktion Sternenkinder und der Beratungsstelle Papillon wurden in diesem Jahr gleich zwei gemeinnützige Organisationen des Netzwerks Trauer-in-Trier für die Aktion „Herz zeigen“ von dm- drogerie markt ausgewählt.

Im Rahmen der offiziellen Woche des bürgerschaftlichen Engagements hat der dm-drogerie markt in der Simeonstraße 45 in Trier vom 14. bis 22. September alle dazu aufgerufen, Herz zu zeigen.

Menschen, die Herz zeigen und sich für andere in ihrem Umfeld einsetzen, sind unersetzlich und wertvoll für die Gesellschaft. Vom 14. bis zum 22. September 2018, der offiziellen Woche des bürgerschaftlichen Engagements, hatte dm-drogerie markt in seinen Märkten dazu aufgerufen, zwischen jeweils zwei lokal engagierten Spendenempfängern abzustimmen und sich so für eine lokale Organisation einzusetzen. Im Fokus der Aktion steht die Sichtbarmachung des vielfältigen gesellschaftlichen Engagements. Die insgesamt rund 3.800 lokalen Spendenempfänger, denen dm mit dieser Aktion eine Plattform gibt, stehen dabei beispielhaft für den Einsatz vieler Menschen und Organisationen in Deutschland.

In Trier ist die Wahl in diesem Jahr auf zwei Organisationen gefallen, die beide auch im Netzwerk Trauer-in-Trier tätig sind:

Die Aktion Sternenkinder Trier setzt sich für Eltern und Familien ein, die vom Tod ihres Kindes betroffen sind. Sie kümmert sich um die Beisetzung der Kleinstkinder, die vor der Geburt verstorben sind, organisiert die Vernetzung mit anderen Betroffenen durch die Selbsthilfegruppe „Stiller Stern“ und bietet Gedenkfeiern und Gottesdienste, Familienwanderungen und Kreativtage an. Durch Spenden wird vorwiegend die Öffentlichkeitsarbeit finanziert, damit das Thema „Trauer um Kinder“ präsent bleibt. Weitere Informationen unter: www.sternenkinder-trier.de

Die Beratungsstelle Papillon – für Kinder krebskranker Eltern ist eine Anlaufstelle für Kinder und Familien, bei denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist. Neben themenbezogener Beratung bietet Papillon Unterstützung bei der Verarbeitung, in Krisen sowie beim Abschiednehmen und Trauern, hilft bei einer kind- und altersgerechten Aufklärung und bringt betroffene Familien miteinander in Kontakt. Regelmäßige erlebnispädagogische Gruppenaktionen für Kinder und Jugendliche sowie Trauergruppen gehören ebenfalls zum Angebot.

Die Angebote der Aktion Sternenkinder und der Beratungsstelle Papillon sind für Familien kostenlos und werden zu 100% durch Spenden finanziert.

 

Suizid – (k)ein Tabu!?Freecard

Was?       Wanderausstellung von AGUS
„Suizid – keine Trauer wie jede andere. Gegen die Mauer des Schweigens”
Schirmherrin: Bürgermeisterin Elvira Garbes, Trier

Wann?     05. bis 17. Juni 2018, täglich von 11 bis 17 Uhr

Wo?         Jesuitenkirche, Jesuitenstr. 12-13, Trier

Warum?   Wir setzen ein Zeichen gegen das Tabu!

Netzwerk Logo

 

Veranstalter: Netzwerk Trauer in Trier – … wenn ein Riss durch das Leben geht

V. i. S. d. P. Maria Knebel, Alte Poststr. 42, 54344 Kenn, Tel. 06502 – 5928, E-Mail: mariaknebel@gmx.de

 

Die Ausstellung “Suizid – (k)ein Tabu?! – ist vorüber!
Was bleibt sind die vielen Eindrücke: Gute Gespräche, stille Betrachtung der Ausstellung, die Möglichkeit Gedanken aufzuschreiben.

 

Die Jesuitenkirche in Trier war ein guter Ort, um diese wertvolle Ausstellung zu präsentieren. Sie bot Raum, um sie in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Der helle warm wirkende Raum hatte eine wohltuende Ausstrahlung auf die Besucherinnen.

An den äußeren Fluren entlang standen die Tafeln mit den großen Bannern. Im „Raum der Stille“ bestand die Möglichkeit ganz für sich zu sein. In die zu einer Schale geformten beiden Hände aus Ton konnte Belastendes symbolisch in andere Hände gelegt werden. An der „Klagemauer“ konnte man seine Gefühle aufschreiben und anschließend in die roten Ziegelsteine stecken.
An zwei anderen Stellen konnte man seine Gedanken und Gefühle, wie Wut, Zorn, Sehnsucht aufschreiben und damit auch öffentlich machen.

Informationen zum Thema Suizid lagen zum Mitnehmen bereit, an ein Büchertisch mit vielfältiger Literatur war gedacht worden.
Das Begleitprogramm zur Ausstellung war sehr unterschiedlich. So wurden Fachvorträge über „Suizidalität erkennen“, „Suizidalität in der Onkologie“ und „Depressionen und Suizidalität bei Jugendlichen“ angeboten. Daneben gab es eine Lesung mit Klaus-Michael Nix vom Theater Trier, den Film „Im Winter ein Jahr“ mit anschließendem Filmgespräch, sowie eine Wort-Gottes-Feier. Zudem wurde eine Gesprächsrunde zum Thema „Erfahrungen aus der Notfallseelsorge“ angeboten, die wie die anderen Veranstaltungen regen Zuspruch fand. Vernissage und  Finssage waren gut besucht und zeigten damit ebenfalls das große Interesse an der Ausstellung. Das Gesprächsangebot der Telefonseelsorge in einem in sich abgeschlossenen Raum wurde angenommen. Wer mit jemandem reden wollte konnte dieses auch mit den Begleiter*innen der Ausstellung tun. Viele Besucher*innen, betroffene Menschen und Fachleute, kamen während der Ausstellung in die Jesuitenkirche nach Trier. Das “ Netzwerk Trauer Trier” hat mit dieser Ausstellung sicherlich dazu beigetragen, dass die Gesellschaft nicht ihre Augen verschließt vor der Wirklichkeit. Das Netzwerk hat so dazu beigetragen, der Tabuisierung entgegenzuwirken.

 

Hier Zitate die während der Ausstellung entstanden sind:

„Gut das es Menschen gibt die sich dem Thema annehmen und offen damit umgehen. Wir hätten es uns damals sehr gewünscht, jemanden zu haben,der uns unterstützt hätte. Vielen Dank für die viele Mühe und Hilfe“ …

„Es ist gut das du lebst!“

„Ob WIR es hätten verhindern können fragen wir UNS….?! Ob ICH es hätte verhindern können frage ich MICH…?! Niemals vergessen“

„Berührt von der Offenheit der Besucher, dem Thema Suizid Raum zu geben und eigene Gedanken im Gespräch zu teilen. So ist Austausch möglich.“

„Ein sehr gut arrangiertes Gesamtes. Ruhe, Blumen Trost, Inspiration, Rat & Tat, sogar Gespräch. – Schön. -Ich spüre die Einladung ein paar Schritte zu gehen. – Meine eigenen. – Ohne Druck. – Gewollt. – Dankeschön.“ …

 

 

       

Wir danken allen Sponsoren, die diese Ausstellung mit Begleitprogramm ermöglicht haben, insbesondere der Sparkasse Trier und den Rotary Clubs der Region Trier.

Weitere Informationen zur AGUS-Wanderausstellung, sowie das Plakat und Begleitprogramm als PDF zum runterladen.

Gedenkgottesdienste für verstorbene Kinder

Die Gottesdienste finden am 22. April, 26. August, 28. November und 12. Dezember 2018 statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Worldwide Candle Lighting – Weltweites Gedenken für verstorbene Kinder

P11409001996 rief eine Vereinigung verwaister Eltern in den USA das Weltweite Kerzenleuchten ins Leben. Seitdem gedenken jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember Angehörige auf der ganzen Welt ihrer verstorbenen Kinder, Enkel und Geschwister. Betroffene stellen um 19 Uhr eine brennende Kerze ins Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der Nächsten entzündet, so dass eine Lichterwelle 24 Stunden die ganze Welt umringt. – Jedes Licht als Symbol für das Wissen, dass diese Kinder das Leben erhellt haben und nicht vergessen werden, und gleichzeitig als Hoffnung für die Angehörigen, dass die Trauer ihr Leben nicht immer dunkeln lässt.Herzliche Einladung am 2.Sonntag im Dezember, den 9.12.2018, um 19.00 Uhr, eine brennende Kerze ins Fenster zustellen.