Trauerbegleitung in Coronazeiten

Folgende Mitglieder unseres TrauerNetzwerk Trier sind auch in diesen besonderen Zeiten allen Rat- und Gesprächssuchenden ein Ansprechpartner in der Trauer:

Maria Knebel            

Leiterin des Teams der Trauerbegleitung der Katholischen Familienbildungstätte Trier und des Lebenscafes
Sie erreichen Frau Knebel telefonisch unter 06502-4041312 (es kann gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden)
oder per E-Mail: mariaknebel@gmx.de
Weitere Informationen zur FBS finden Sie unter www.fbs-trier.de

Jennifer Otte    
Ansprechpartnerin im Besonderen für junge Erwachsene
Sie erreichen Frau Otte unter Tel: 0152-03229749
oder per Mail: hallo@jenniferotte.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.jenniferotte.de

Ingrid Stork 
Ansprechpartnerin im Besonderen für Familien 
Sie erreichen Frau Stork unter Tel: 0151-28835024 
oder per Mail: ingrid@stork-trauerbegleitung.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.stork-trauerbegleitung.de

Jennifer Otte und Ingrid Stork bieten auch Gespräche per Videokonferenz an.

Weitere Informationen und Angebote finden Sie auch auf www.bistum-trier.de und www.bestatter.de

Labyrinth „Trost im Park finden“

Raum für Leben
entdecken – erinnern – verändern

Eine Lang – Zeit – Installation des TrauerNetzwerk Trier in Kooperation mit dem Schönstattzentrum, der KEB Trier und der Katholischen Familienbildungsstätte Trier im Park des Schönstattzentrum, Reckingstraße 5, 54295 Trier

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 17 Uhr

Artikel aus dem Paulinus Nummer 44 vom 31.10.2021
Zum Jahrestag gedenken wir den Opfern, denken an die Angehörigen, die Verletzten, die Hilfskräfte und an Alle, die die Amokfahrt am am 1. Dezember 2020 in der Trier erleben mussten
Wir wünschen Allen weiterhin viel Kraft, um mit dem Verlust und dem Erlebten umzugehen.

Das TrauerNetzwerk Trier steht allen Menschen mit seinen Angeboten zur Verfügung.

Hier steht ein link zur Reportage des SWR „Die Amokfahrt von Trier – wie weiterleben mit dem Trauma“ zur Verfügung. Der 45 min. Film darf angesehen werden, ein Herunterladen des Videos und anschließendes Bereitstellen auf eigenen Webseiten, Youtube oder anderen Plattformen ist nicht gestattet.
 

„Woche der Stille“ – eine Wunder volle Erfahrung …

Stille ist Fülle                                                                                              

Stille ist nicht Leere. In seinem Gedicht „Wenn es nur einmal so ganz stille wäre“ beschreibt Rilke Stille als Fülle, die dann eintritt, wenn das Geräusch, das die Sinne machen, das rastlose äußere Leben, immer mehr zurücktritt. Dann kann Stille die Seele füllen und erfüllen, im Aufatmen, im Innehalten, im Zu-sich-selbst-Kommen. Stille ist, um mit Rilke zu sprechen, ein Wachwerden, ein Wachwerden für das Wesentliche, die Liebe, die Freude und Dankbarkeit für das Leben.

Stille ist Fülle.

Wir heißen Sie herzlich willkommen und laden Sie herzlich ein, mit uns in das wundervolle, bereichernde Erfahrungsfeld der Stille einzutauchen. Zum dritten Mal schon findet die „Woche der Stille“ nun auch in Trier statt, nachdem die Trierer Sängerin und Klangtherapeutin Christine Radünzel dem Vorbild anderer Initiativen in Städten wie Berlin, Freiburg und Frankfurt folgend das Erfahrungsfeld der Stille auch in unserer Region auf den Weg gebracht hat.

Erfahren Sie Stille auf jede erdenkliche Weise: lauschend, staunend, erforschend, schauend, gehend, schmeckend, riechend, atmend, tanzend, gehend, stehend, liegend, sitzend, singend, tönend, betend, meditierend, wachend, sinnend, wandelnd gewandelt, innehaltend gehalten …

Jeder mit sich und zugleich mit anderen.

An unterschiedlichen Orten: Kirchen, Museen, Tanzsälen, Kulturstätten, Meditationsräumen, in der Natur, in Gärten, auf dem Friedhof, aber auch mitten in der lärmenden Stadt, draußen und drinnen, früh morgens oder nächtens, im Hellen und Dunklen, öffentlich und verborgen. Wir danken allen Mitwirkenden und Unterstützern ganz herzlich. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Termin: 30.10. bis 7.11.2021
Ort: an vielen verschiedenen Orten 

Das Programm finden Sie hier.

Initiativgruppe „Woche der Stille“
Maria Brandau
Martina Rothkamm
Gunter Berthold
Maik Bierau

weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.stille-in-trier.de

Teilnehmer für eine Studie der Uni Eichstätt-Ingolstadt gesucht!

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An der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Lehrstuhl für Klinische und Biologische Psychologie, wird zum Thema, wie Menschen den Verlust einer nahestehenden Person bewältigen, geforscht. 

 
Dazu werden nun Teilnehmer und Teilnehmerinnen gesucht, die an dieser Befragung teilnehmen möchten. Die Studie heißt Trauerberatungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: Perspektiven der Betroffenen und Berater*innen und gehört zum Projekt TROST.
TROST steht für „Trauerberatung Optimal gestalten – Studie zur Entwicklung wissenschaftlich fundierter Empfehlungen“. Ziel ist es, die Praxis der Trauerberatung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu verknüpfen. Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert und von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt durchgeführt.
 

Verantwortlich für die Studie: PD Dr. Bettina Doering

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Link zur Studie

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an folgende Adresse wenden: Dipl.-Psych. Christina Hanauer und M.Sc. Berit Telaar trauerberatung@ku.de

Hier geht es zum TROST-Flyer 

Oberbürgermeister und Ministerpräsidentin weihen neues Kindergrabfeld ein

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und OB Wolfram Leibe (Mitte) bei der Einweihung des neuen Kindergrabfelds „Birnengarten“ auf dem Hauptfriedhof. In der Mitte des Grabfelds soll eine frisch gepflanzte Linde, die ein Symbol des Zusammenkommens und der Liebe ist, in Zukunft allen Besucherinnen und Besuchern Schatten spenden. Foto und Artikel: Presseamt Trier 
 

(gut) Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat OB Wolfram Leibe am vergangenen Sonntag ein neues Kindergrabfeld mit dem Namen „Birnengarten“ auf dem Trierer Hauptfriedhof eingeweiht. Im Jahr 2000 begann das damalige Grünflächenamt mit der Einrichtung eines Kindergrabfeldes auf dem Hauptfriedhof, ab 2001 fanden dort die ersten Beisetzungen statt. Bis heute wurden 128 Sternenkinder auf der Krokuswiese des Hauptfriedhofes beerdigt. Leibe betonte, wie wichtig es sei, einen Ort des Erinnerns zu haben.

Da mittlerweile auf der Krokuswiese nicht mehr ausreichend Platz zur Verfügung steht, entschied sich die Stadt dafür, ein weiteres Grabfeld anzulegen. OB Leibe betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit bei der Realisierung des Projekts: „Besonders wichtig und wertvoll war für uns die Kooperation mit der ‚Aktion Sternenkinder‘ und der Selbsthilfegruppe ‚Stiller Stern – Um Kinder trauern‘, die sich vor kurzem zum Verein ‚Stiller Stern Trier – Um Kinder trauern‘ zusammengeschlossen haben.“ Leibe bedankte sich auch bei den Gärtnerazubis des Amtes StadtGrün, die die Pläne zum Bau des Gräberfeldes „Birnengarten“ von Ende 2020 bis Anfang 2021 umgesetzt haben.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte: „Jedes Leben ist ein Geschenk – egal wie kurz oder zerbrechlich es ist. Manchmal ist es zu Ende, bevor es richtig begonnen hat. Mit dem Birnengarten ist nun ein sehr schöner Ort entstanden, der ‚Sternenkindern‘ ihre menschliche Würde verleiht. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die es ermöglicht haben, dass wir diesen Ort gemeinsam einweihen können. Ich wünsche mir, dass der Birnengarten ein Ort der Erinnerung, aber auch der Zuversicht sein wird, der tröstet und Kraft schenkt.“

Das neue Grabfeld auf dem Hauptfriedhof wird umrahmt durch ein Spalier mit Birnbäumen, inspiriert durch die Ballade „Herr von Ribbeck“ von Theodor Fontane. Die namensgebenden Früchte dürfen auch gegessen werden. In den vier Ecken des Grabfeldes liegen mit Blütenstauden bepflanzte Beete, in denen die „Sternenkinder“ beigesetzt werden. Umrahmt werden diese Beete von einem Band aus heimischen Robinienholzscheiben. Hier können Blumen, Grablichter, Spielzeug und ähnliches abgelegt werden. Die Fläche zwischen den Staudenbeeten ist für Kinderreihengräber vorgesehen. In der Mitte des Grabfelds dienen Eichenholzblöcke als Sitzgelegenheit. In der Mitte wurde eine Linde als Schattenspender gepflanzt – ein Geschenk von Ministerpräsidentin Dreyer und der Stadt Trier an den Verein „Stiller Stern Trier – Um Kinder trauern“.

Ein neues Kindergrabfeld ist entstanden

Die Aktion Sternenkinder und die Selbsthilfegruppe „Stiller Stern – Um Kinder trauern“ waren bei der Planung der Gestaltung mit eingebunden. 
Für die Namenskennzeichnung kann ein Stahlstab über die Friedhofsverwaltung bestellt werden. Der Stahlstab mit Ring trägt auf einem Birnenblatt den Namen und das Datum des verstorbenen Kindes. Die Kleinstkinder können in einem rechteckigen Holzbehältnis, das mit einem Birnenblatt verziert ist, in den Staudenbeeten des Birnengarten beigesetzt werden. Der Stahlstab und die Holzbehältnisse werden vom Spendenkonto der Aktion Sternenkinder Trier finanziert. 
Die Stadt Trier stellt die Bestattungsfläche kostenlos zu Verfügung und die Bestatter kümmern sich ehrenamtlich um die Beisetzung.

Das Kindergrabfeld hat den Namen „Birnengarten“ erhalten

Die Auszubildenden StadtGrün waren mit viel Elan dabei, etwas ganz Besonderes für das Kindergrabfeld herzurichten. 

Beim Anklicken der Fotos werden sie vergrößert dargestellt.

Entwurf eines Stahlstab zur Namenskennzeichnung
Der Birnengarten liegt in der Nähe Ecke An der Hospitlasmühle/Herzogenbuscherstraße
Behältnis mit Birnenblatt für die Kleinstkinder

Entwurf eines Stahlstab zur Namenskennzeichnung

Der „Birnengarten“ liegt in der Nähe Ecke An der Hospitalsmühle/Herzogenbuscherstraße

Behältnis mit Birnenblatt für die Kleinstkinder 

 
Den Flyer des TrauerNetzwerk Trier finden Sie hier