Gedenkgottesdienst gottesdienst1kl

für alle verstorbenen Kinder, mit anschließendem Beisammensein im angrenzenden fetzencafe

Termin: 31.März 2019, um 14:30 Uhr

Ort: St. Augustinus, Im Treff 15, Trier

Veranstalter: Trauernde Eltern Trier und Pfr. em. Johannes Metzdorf-Schmithüsen

Plakat_GOTTESDIENST 2019

 

 

Mit dem Tod des anderen weiter leben

Innehalten und zur Ruhe kommen

Ein geistliches Angebot der evangelischen und katholischen Kirche im Rahmen der Woche für das Leben

Termin: 8.Mai 2019, 12 bis 13 Uhr 

Ort: Jesuitenkirche, Jesuitenstr 13, Trier

Informationen bei Pfarrer Müller 0651 99491200 und Pastoralreferent Rau 0651 9794195

 

 

Getrennt – Getröstet, Trostgottesdienst in „Zeiten der Trennung“

Menschen brauchen Trost und Zuwendung, wenn Lebenspläne zerreißen, wenn liebe Menschen gehen, wenn die Liebe abhandenkommt, wenn Beziehungen brechen, wenn Trennung droht und ihr Schmerz an der Seele nagt. Christus, der mitgehen und heilen will, bietet sein Wort und seinen Trost an. Klagen und Erinnern, Trauern und Hoffnung schöpfen vor Gott in Gebet, Betrachtung, Schriftlesung und Musik wollen Zuversicht und Trost erbitten: „…und führe zusammen, was (in mir) getrennt ist“.

 

Termin: 10.Mai 2019, 18:30 – 19:15 Uhr

Ort: Trierer Dom, Helenakrypta

Veranstalter: Ökumenischer AK in Trier

Kontakt: Johannes Rau, Telefon: 0651 9794195 oder E-Mail: Rau@Bistum-Trier.de

 

 

Basiskurs Not-Fall-Seelsorge: Einsteiger-Kurs-NFS im Raum Trier auch für Ehrenamtliche

„Erste Hilfe für verletzte Seelen“ zu gewähren ist oberstes Ziel der ökumenisch verantworteten Notfallseelsorge (NFS) im größeren Einzugsbereich Triers. Er reicht von Saarburg über Hermeskeil, Schweich, Welschbillig, entlang der Luxemburgischen Grenze und schließt Trier mit ein.

In absehbarer Zeit soll sich das Team verstärken, der Dienst auf ein breiteres personelles Fundament gestellt werden. In erster Linie aber sollen das Verständnis und das Wissen um die Begleitung von Menschen in Not-Fall-Krisen wachsen; er vermittelt sozusagen „Basis- und Allgemeinwissen für den Not-Fall“, mit dem sich jede und jeder einmal konfrontiert sieht!

Der Einsteiger-Kurs ist als „Schnupperkurs“ konzipiert und bereitet die Teilnehmenden vor auf einen Qualifizierungskurs z.B. beim TPI-Mainz, dem Theologisch-Pastoralen-Institut in Mainz. Eine Teilnahme am Einsteiger-Kurs-NFP verpflichtet selbstverständlich nicht zur Teilnahme am TPI-Kurs-Mainz.

Die Ziele im Einzelnen:

  •  Wie arbeitet die Notfallseelsorge ganz praktisch?
  • Was sind die Rahmenbedingungen der Notfallseelsorge?
  • Auf welchen geistlich-theologischen Grundlagen basiert die Idee der Notfallseelsorge?
  • Was kann ich von dem Wissen eines Notfallseelsorgers / einer Notfallseelsorgerin in meiner alltäglichen Arbeit und im persönlichen wie seelsorglichen Alltag anwenden?
  • Was erwartet mich in der Ausbildung „Grundkurs Notfallseelsorge“ des Theologisch-Pastoralen Instituts in Mainz?

Termin: 14.Juni 2019 von 18-22 Uhr

Ort: Konferenzraum der St. Augustinus-Gemeinde, Im Treff 15, in Trier

Leitung: Daniela Standard, Gemeindereferentin und Monika Jakobs, Fachkrankenschwester für Anästhesie- Innere- und Intensiv Medizin

Gebühr: Der Kurs kostenfrei

Veranstalter: Der Basiskurs ist eine Kooperations-Initiative des Dekanats Trier, des ökumenischen NFS-Teams-Trier in Kooperation mit der Abteilung Diakonische Pastoral des Bischöflichen Generalvikariates, Frau Brigitte Scherer, sowie der Katholischen Erwachsenenbildung.

Anmeldung: Dekanat Trier, Pastoralreferent Johannes Rau, Paulusplatz 3, 54290 Trier; Email: Johannes.Rau@Bistum-Trier.de oder 0651 979419-5

 

 

Ökumenischer Wortgottesdienst 

zum Gedenken an verstorbene Kinder mit anschließender Beisetzung der Kleinstkinder im Gemeinschaftsgrab des Friedhofs der Abtei St. Matthias

Eine besinnliche Stunde für alle Eltern, Familien und Freunde, denen ein Kind gestorbenen ist, egal wann es gestorben ist oder wie alt es geworden ist. Anschließend kann man gemeinsam die verstorbenen Kleinstkinder des vergangenen Jahres zu der Bestattung im Kindergemeinschaftsgrab auf den angrenzenden Friedhof begleiten.
Die jährliche Beisetzung im November findet dort seit 2002 statt.

Ort: Krypta St. Matthias, Trier

Termin: 27. November 2019, 11:00 Uhr

Veranstalter: Sr. Edeltraud und Team, Seelsorge im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen Trier

 

 

Information über die Fotoausstellung von Oktober 2018 in Trier

Kindergräber – Orte zum Verweilen, Sinnen und Erinnern   

In diesem Jahr wurde die Foto-Ausstellung mit dem Titel „Kindergräber – Orte zum Verweilen, Sinnen und Erinnern“ zum vierten mal gezeigt.

Vom 1.-31. Oktober 2018 waren ein Großteil der Fotografien im Foyer der VHS/Stadtbibliothek in Trier zu sehen.

Weitere Fotos konnten vom 1.10. bis zum 11.10.2018 im Kultur Kiosk „Bühne“ in der Südallee/Kaiserstraße betrachtet werden.

Wir zeigten hier, anders als beim saarländischen Vorbild, nicht nur das ganze Grab, sondern haben den Augenmerk auf die Details gelenkt, die den Eltern besonders wichtig sind.

Die Detail-Fotografie wurden 55×75 cm groß mit farblich passendem Passepartout gezeigt. Das besondere Detail wurde farbig, gestochen scharf hervorgehoben. Der Hintergrund in schwarz/weiß gehalten. Es wurde dazu mit Schärfe und Unschärfe gearbeitet. Postkarten mit Kleinen Texten, die den Besuchern aufzeigen, was die Eltern bei der Grabgestaltung bewegt hat, wurden passend zu den Fotografien zum Mitnehmen ausgelegt.

Hierfür wurden 23 Familien gefunden, indem auch das Foto ihres Kindergrabes in der Ausstellung gezeigt werden durfte.

Allen mitwirkenden Familien liegen ihre viel zu früh verstorbenen Kinder sehr am Herzen. Die Erinnerung bleibt, auch wenn sich die Trauer mit den Jahren verändert. Geschwisterkinder fragen nach dem Verstorbenen oder machen mit ihrem Älterwerden immer wieder deutlich, was man verloren hat und auf sehr schmerzliche Weise gehen lassen musste. Die Kindergräber sind dann manchmal die einzige Stelle, an der man seine Liebe zum Kind noch einmal nach außen zeigen kann. Liebevoll gepflegt, bepflanzt und geschmückt.

Am 16. Oktober, um 19.00 Uhr fgab es eine interaktive Buchlesung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Autorin Mechthild Schroeter-Rupieper, Gründerin der Familientrauerarbeit in Deutschland, hat an diesem Abend aus ihrem Buch „Geschichten, die das Leben erzählt – weil der Tod sie geschrieben hat“ von der Sterbe- und Trauerbegleitung erzählt und vorgelesen. Begleitet wurde diese Lesung mit Flöten-Musik.

Veranstalter: Selbsthilfegruppe „Stiller Stern“, “ Aktion Sternenkinder“ und die Volkshochschule/Stadtbibliothek Trier.

Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, da durch das Foyer der VHS/Stadtbibliothek viele Besucher ein und ausgegangen sind und einige auch unsere Ausstellung betrachtet haben. Die zum Mitnehmen ausgelegten Postkarten wurden von den Ausstellungsinteressierten gut angenommen.

Es gab Menschen die in unserem Gästebuch einen Eintrag hinterlassen haben, uns Geld gespendet haben und manchmal auch mit uns in einen persönlichen Kontakt getreten sind.

Wir danken Allen für Ihre Aufmerksamkeiten zu unserer Ausstellung.

Besonders bedanken möchten wir uns bei Herrn Fries für die zu Verfügung gestellten Räume und seinen Bibliotheksmitarbeitern für die Betreuung der Ausstellung.

 

 

Die Ausstellung “Suizid – (k)ein Tabu?! – ist zu Ende!

Freecard

Was?       Wanderausstellung von AGUS
„Suizid – keine Trauer wie jede andere. Gegen die Mauer des Schweigens”
Schirmherrin: Bürgermeisterin Elvira Garbes, Trier

Wann?     05. bis 17. Juni 2018, täglich von 11 bis 17 Uhr

Wo?         Jesuitenkirche, Jesuitenstr. 12-13, Trier

Warum?   Wir setzen ein Zeichen gegen das Tabu!

Netzwerk Logo

 

Veranstalter: Netzwerk Trauer in Trier – … wenn ein Riss durch das Leben geht

V. i. S. d. P. Maria Knebel, Alte Poststr. 42, 54344 Kenn, Tel. 06502 – 5928, E-Mail: mariaknebel@gmx.de

 

Die Ausstellung “Suizid – (k)ein Tabu?! – ist vorüber!
Was bleibt sind die vielen Eindrücke: Gute Gespräche, stille Betrachtung der Ausstellung, die Möglichkeit Gedanken aufzuschreiben.

 

Die Jesuitenkirche in Trier war ein guter Ort, um diese wertvolle Ausstellung zu präsentieren. Sie bot Raum, um sie in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Der helle warm wirkende Raum hatte eine wohltuende Ausstrahlung auf die Besucherinnen.

An den äußeren Fluren entlang standen die Tafeln mit den großen Bannern. Im „Raum der Stille“ bestand die Möglichkeit ganz für sich zu sein. In die zu einer Schale geformten beiden Hände aus Ton konnte Belastendes symbolisch in andere Hände gelegt werden. An der „Klagemauer“ konnte man seine Gefühle aufschreiben und anschließend in die roten Ziegelsteine stecken.
An zwei anderen Stellen konnte man seine Gedanken und Gefühle, wie Wut, Zorn, Sehnsucht aufschreiben und damit auch öffentlich machen.

Informationen zum Thema Suizid lagen zum Mitnehmen bereit, an ein Büchertisch mit vielfältiger Literatur war gedacht worden.
Das Begleitprogramm zur Ausstellung war sehr unterschiedlich. So wurden Fachvorträge über „Suizidalität erkennen“, „Suizidalität in der Onkologie“ und „Depressionen und Suizidalität bei Jugendlichen“ angeboten. Daneben gab es eine Lesung mit Klaus-Michael Nix vom Theater Trier, den Film „Im Winter ein Jahr“ mit anschließendem Filmgespräch, sowie eine Wort-Gottes-Feier. Zudem wurde eine Gesprächsrunde zum Thema „Erfahrungen aus der Notfallseelsorge“ angeboten, die wie die anderen Veranstaltungen regen Zuspruch fand. Vernissage und  Finssage waren gut besucht und zeigten damit ebenfalls das große Interesse an der Ausstellung. Das Gesprächsangebot der Telefonseelsorge in einem in sich abgeschlossenen Raum wurde angenommen. Wer mit jemandem reden wollte konnte dieses auch mit den Begleiter*innen der Ausstellung tun. Viele Besucher*innen, betroffene Menschen und Fachleute, kamen während der Ausstellung in die Jesuitenkirche nach Trier. Das “ Netzwerk Trauer Trier” hat mit dieser Ausstellung sicherlich dazu beigetragen, dass die Gesellschaft nicht ihre Augen verschließt vor der Wirklichkeit. Das Netzwerk hat so dazu beigetragen, der Tabuisierung entgegenzuwirken.

 

Hier Zitate die während der Ausstellung entstanden sind:

„Gut das es Menschen gibt die sich dem Thema annehmen und offen damit umgehen. Wir hätten es uns damals sehr gewünscht, jemanden zu haben,der uns unterstützt hätte. Vielen Dank für die viele Mühe und Hilfe“ …

„Es ist gut das du lebst!“

„Ob WIR es hätten verhindern können fragen wir UNS….?! Ob ICH es hätte verhindern können frage ich MICH…?! Niemals vergessen“

„Berührt von der Offenheit der Besucher, dem Thema Suizid Raum zu geben und eigene Gedanken im Gespräch zu teilen. So ist Austausch möglich.“

„Ein sehr gut arrangiertes Gesamtes. Ruhe, Blumen Trost, Inspiration, Rat & Tat, sogar Gespräch. – Schön. -Ich spüre die Einladung ein paar Schritte zu gehen. – Meine eigenen. – Ohne Druck. – Gewollt. – Dankeschön.“ …

 

 

       

Wir danken allen Sponsoren, die diese Ausstellung mit Begleitprogramm ermöglicht haben, insbesondere der Sparkasse Trier und den Rotary Clubs der Region Trier.

Weitere Informationen zur AGUS-Wanderausstellung, sowie das Plakat und Begleitprogramm als PDF zum runterladen.