Zum Inhalt springen

Lacrima Trauerausbildung für Ehrenamtliche

Liebe ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

wir laden Sie herzlich zur Lacrima Trier Trauerausbildung ein! Als ehrenamtliche Unterstützung spielen Sie eine wichtige Rolle in der Trauerbegleitung und wir möchten ihnen die Möglichkeit geben, ihr Wissen auf diesem Gebiet zu vertiefen.

Die Trauerausbildung findet 2024 an folgenden Terminen statt:

  • 26.04. von 17 bis 21 Uhr
  • 27.04. und 28.04. von 10 Uhr bis 17 Uhr
  • 04.05. und 05.05. von 10 bis 17 Uhr
  • 22.06. und 23.06. von 10 bis 17 Uhr

Ort: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V./ Lacrima
Regionalverband Trier-Mosel
Unter dem Dostler 2a, 54293 Trier

Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit ihnen neue Wege zu entdecken, um Kinder und Jugendlichen Menschen in ihrer Trauer bestmöglich zu unterstützen.

Bitte teilen sie uns bis zum 15.04.24  mit, ob sie an der Trauerausbildung teilnehmen.

Mit herzlichen Grüßen,
das Team von Lacrima Trier

Woche der Stille 2024 – Teilnehmer gesucht!

„Die Unterbrechungen, die Pausen, sind das Wichtigste…

In den Pausen atmet die Musik. Die Musik lebt von diesem Luftholen. Jede Art von Musik…will etwas erzählen. So eine Erzählung braucht Betonungen, Akzente und Pausen. In den Pausen wird Luft geholt, der Zuhörer kann das Gehörte aufnehmen, bevor das nächste gesagt wird. Wenn die Musik pausenlos wäre, dann wäre sie nichts als ein Quasseln und Plappern. Wenn wir in unserem Leben keinen Rhythmus haben, keine Pausen, kein Luftholen, dann ist unser Leben ein nichtssagendes Quasseln und Plappern. Man merkt einem Leben (wie auch der Musik an), ob es aus der Stille, aus dem Atmen, aus dem Luftholen kommt.“ (Das Gesamte Interview mit Martin Schleske – Geigenbauer – finden sie hier: Interview mit Martin Schleske über die Bedeutung von Pausen (riffreporter.de) 

Gut, dass es Menschen gibt, die auf das Luftholen, auf die notwendigen Pausen und Unterbrechungen aufmerksam machen. So kann das Gehörte aufgenommen werden. Vielleicht sind es genau diese Pausen, die wir gerade in unserer Zeit brauchen, um den Rhythmus zu finden, der lebendig bleiben lässt.

Schön, wenn Sie in Trier durch Ihre Stimme, durch Ihre Worte, durch Ihr Schweigen, durch Ihre Talente, durch Ihre Möglichkeiten, durch Ihre Ideen, durch Ihre Kreativität, durch ihr Dasein… in der Zeit vom 02. November – 10. November 2024 mithelfen im Rahmen der Woche der Stille zu Freiräumen einzuladen, die solche Pausen und Unterbrechungen ermöglichen. Die Woche der Stille lebt von Ihrer Art und Weise der Stille Raum zu geben. Deshalb möchten wir Sie mit diesem Schreiben bitten, darüber nachzudenken, ob Sie (wieder) mit dabei sind und einen Akzent setzen können und wollen.

image.png

Sollte das der Fall sein, freuen wir uns über eine Rückmeldung bis spätestens 14. Juli 2024:

Schön, wenn Sie immer wieder „Pausen“ finden können und schön, wenn Sie mit dabei sind, solche Freiräume auch für andere zu ermöglichen.

Initiativgruppe „Woche der Stille 2020:
Maria Brandau – Hospizbewegte und Übersetzerin
Martina Rothkamm – Apothekerin und künstlerisch tätig
Gunter Berthold – Musiker, Autor und Kursleiter Qi Gong
Maik Bierau, Gemeindereferent und Geistlicher Begleiter        

Hier gibt es weitere Infos aus dem vergangenen Jahr.                                               

Kinder trauern auch und Kinder trauern anders


Anlässlich des HOSPIZTAGES 2023 in Trier wurde ein Film gezeigt.

Sehen Sie selbst: Kinder sprechen über Tod und Trauer.

Eine Fortbildungsveranstaltung des Referats für Bildung, Kommunikation und Medien im Kirchenkreis Trier widmete sich 2013 diesem Thema. Hierzu entstand dieser Film. Die Aufnahmen sind in der Kindertagesstätte Christuskirche in Trier entstanden.

 

TROSTGARTEN – ein Garten auf dem Friedhof St. Matthias in Trier

Trostgarten St.Matthias

Dem Alltag entfliehen, zur Ruhe kommen in der Natur, Trost erfahren und das Leben neu entdecken viele Menschen, die einen Verlust erlitten haben oder eine belastende Situation erleben, sehnen sich nach solchen Erfahrungen. Der Trostgarten St. Matthias möchte dafür den Raum bieten. Er wurde auf dem Friedhof St. Matthias angelegt.

Ein Ort der Geborgenheit für trauernde und trostsuchende Menschen

Entwickelt wurde der Trostgarten von trauererfahrenen Menschen, die den Garten nach den Bedürfnissen Trauernder entworfen haben. Er steht allen Menschen offen.
Der Trostgarten bietet auch Gruppen die Möglichkeit, sich den Themen „Verlust, Tod und Trauer“ anzunähern.

Der Trostgarten – Raum für die Sinne:
Windrascheln in hohen Gräsern, bunte Blumen, duftende Kräuter und schmackhafte Früchte sprechen die Sinne an.  So ermöglicht die Natur, wieder zu sich selbst zu finden und das Leben neu zu entdecken.

Der Trostgarten – Raum für innere Ruhe:
Geschützte Bänke laden ein, sich zurückzuziehen und auszuruhen oder miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Garten verteilte Impulse wecken Dankbarkeit und Hoffnung.

Der Trostgarten – Raum für das Leben:
Ein Schattenbereich mit Bäumen symbolisiert dunklere Zeiten, ein Sonnenbereich lenkt den Blick auf hellere Zeiten. Die Symbolik des Gartens lädt sowohl Einzelne als auch Gruppen dazu ein, sich mit Verlust, Tod, und Trauer auseinanderzusetzen. Solidarität und Trost können dann mutiger in unserer Gesellschaft gelebt werden.

St. Matthias, Matthiasstraße 79, 54290 Trier
Der Friedhof befindet sich links neben der Matthiasbasilika, der Trostgarten ist im hinteren Teil des Friedhofs.
Ansprechpartnerin: Gemeindereferentin Marie-Luise Burg, Telefon: 0651 99 30 794, marie-luise.burg@bgv-trier.de

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wie wirkt sich die gesellschaftliche Wahrnehmung von Trauer auf Trauernde selbst aus?

An der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt möchten wir herausfinden, welche Erfahrungen trauernde Menschen mit gesellschaftlichen Sichtweisen gemacht haben, wie sich dies auf sie auswirkt und wie es ihnen aktuell mit ihrer Trauer geht.

Falls Sie innerhalb der letzten 12 Monate ein Elternteil, Geschwister, Kind oder (Ehe)PartnerIn verloren haben, würden Sie uns sehr helfen, wenn Sie uns im Rahmen dieser Studie einige Fragen zu Ihren persönlichen Erfahrungen beantworten. Selbstverständlich können andere Verluste ebenso schmerzlich sein. Da es für unsere Fragestellung wichtig ist, dass wir uns auf einen möglichst klar definierten Personenkreis beziehen, möchten wir Sie bitten, nur teilzunehmen, wenn diese Bedingung auf Sie zutrifft.

Die Umfrage wird etwa 20 Minuten dauern. Sie findet ausschließlich online statt und ist vollkommen anonym. Mit Ihrem Beitrag helfen Sie dabei, die Erfahrungen der Betroffenen einzubringen und langfristig die Unterstützung von Trauernden zu verbessern.

Hier gelangen Sie direkt zur Umfrage und erhalten dort auch nochmal mehr Informationen zur Teilnahme zum Datenschutz.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per Email zur Verfügung: berit.telaar@ku.de

Wir bedanken uns schon im Voraus herzlich für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!

Trauerbegleitung in Coronazeiten und auch danach

Folgende Mitglieder unseres TrauerNetzwerk Trier sind allen Rat- und Gesprächssuchenden ein Ansprechpartner in der Trauer:

Maria Knebel
Leiterin des Teams der Trauerbegleitung der Katholischen Familienbildungstätte Trier und des Lebenscafes
Sie erreichen Frau Knebel telefonisch unter 06502-4041312
(es kann gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden)
oder per E-Mail: mariaknebel@gmx.de
Weitere Informationen zur FBS finden Sie unter www.fbs-trier.de

Jennifer Otte    
Ansprechpartnerin im Besonderen für junge Erwachsene
Sie erreichen Frau Otte unter Tel: 0152-03229749

oder per Mail: hallo@jenniferotte.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.jenniferotte.de

Ingrid Stork 
Ansprechpartnerin im Besonderen für Familien 
Sie erreichen Frau Stork unter Tel: 0151-28835024 
oder per Mail: ingrid@stork-trauerbegleitung.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.stork-trauerbegleitung.de

Jennifer Otte und Ingrid Stork bieten auch Gespräche per Videokonferenz an.

Weitere Informationen und Angebote finden Sie auch auf www.bistum-trier.de und www.bestatter.de

Labyrinth „Trost im Park finden“

Raum für Leben
entdecken – erinnern – verändern

Eine Lang – Zeit – Installation des TrauerNetzwerk Trier in Kooperation mit dem Schönstattzentrum, der KEB Trier und der Katholischen Familienbildungsstätte Trier im Park des Schönstattzentrum, Reckingstraße 5, 54295 Trier

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 17 Uhr

Artikel aus dem Paulinus Nummer 44 vom 31.10.2021
Wir gedenken den Opfern, denken an die Angehörigen, die Verletzten, die Hilfskräfte und an Alle, die die Amokfahrt am am 1. Dezember 2020 in der Trier erleben mussten.
Wir wünschen Allen weiterhin viel Kraft, um mit dem Verlust und dem Erlebten umzugehen.

Das TrauerNetzwerk Trier steht allen Menschen mit seinen Angeboten zur Verfügung.

Hier steht ein link zur Reportage des SWR von 2021 „Die Amokfahrt von Trier – wie weiterleben mit dem Trauma“ zur Verfügung.
 

Hier ein link zur Reportage des SWR von 2022 „Amokfahrt in Trier beschäftigt auch zwei Jahre später noch Betroffene“.

Bitte beachten: Die Filme dürfen angesehen werden, ein Herunterladen der Videos und anschließendes Bereitstellen auf eigenen Webseiten, Youtube oder anderen Plattformen ist nicht gestattet.
 

 
Den Flyer des TrauerNetzwerk Trier finden Sie hier