Der neue Flyer des TrauerNetzwerk Trier ist da!

Dort findet man alle Angebote zum Thema Trauer aus der Region Trier.

Hier die  Innenseite des Flyers und hier die Aussenseite als PDF.

 

 

 

 

DAS LEBEN–Pantomimensolo

Eine lebendige Begegnung mit dem Tod

Auf Einladung des Hospizverein Hochwald stellt der Münsteraner Pantomime Christoph Gilsbach sein Pantomimestück „Das Leben“ vor.

Termin: Dienstag, 22. Oktober, 19:30 Uhr

Ort: Johannessaal des MGH Hermeskeil, Martinusstraße 5a

Eintritt: 10 €

In unserer modernen und schnelllebigen Zeit haben viele den Tod aus den Augen verloren. Die Konfrontation mit dem Thema und die Unterhaltung werden häufig umgangen, weil in der heutigen Welt immer seltener Platz und Augenblick dafür geboten sind. Die Pantomime „DAS LEBEN“ wurde für Trauernde und Interessierte entwickelt, um ihnen ohne unzählige Worte einen Raum für eine Auseinandersetzung mit ihrer Trauer zu geben.Christoph GilsbachsInszenierung ist eine Einladung, den Tod wieder in unser Leben aufzunehmen und ihn als einen Teil von uns zu begreifen. Nicht nur weil wir weiterleben, sondern auch, weil der Tod nicht das Ende bedeuten muss.
In „DAS LEBEN“ findet eine Zeitreise statt, anhand welcher der Umgang verschiedener Lebensstufen und unterschiedlichste Emotionen dargestellt werden. Die variierenden Lebensalter werden pantomimisch mit dem Tod konfrontiert und füllen somit neun spannende Szenenbilder aus. Es dient sowohl als bescheidener Denkanstoß, wie auch als raumfüllendes Event in Kombination von Pantomime, Lyrik und Musik.

 

Gedenkgottesdienst

für alle verstorbenen Kinder, mit Einladung zum anschließenden Verweilen im Dietrich-Bonhoeffer-Haus

Termin: Sonntag, 10. November 2019, um 14:30 Uhr

Ort: Evangelische Kirche, Saarstraße 29, Hermeskeil

Veranstalter: Selbsthilfegruppe „Leben ohne Dich“ Saarburg

 

 

Erinnerungsgottesdienst für Trauernde – „Dein Name bleibt“

Termin: Sonntag, 10. November 2019, um 15:00 Uhr

Ort: St. Augustinus, Im Treff 15, 54296 Trier

Veranstalter: Trauerbesuchsdienst Hl. Edith Stein Trier

Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit zum Beisammensein bei einer Tasse Kaffee oder Tee im angrenzenden fetzen-café.

 

 


Trauerseminar „Ich sehe deine Tränen“

 

Für Eltern verstorbener Kinder

Eltern, deren Kind gestorben ist, ob als Säugling, im Kindes- oder Erwachsenenalter, stehen vor der größten denkbaren Herausforderung: wie kann ich weiter leben – ohne dich? Es ist nicht „normal“, dass Eltern ihre Kinder begraben. Die Reihenfolge der Generationen ist auf den Kopf gestellt, nichts ist mehr, wie es war. Niemand kann betroffenen Eltern ihre Trauer nehmen – da ist kein Trost! Aber die Gemeinschaft mit anderen, die dieses Schicksal kennen, kann helfen, die Trauer zu tragen. Einsamkeit teilen – Verstanden werden – Erfahrungen austauschen stärkt und ermutigt, sich in dieser schweren Zeit selbst zu verstehen und anzunehmen.

Der Seminartag will durch Gespräche und kreative Methoden Möglichkeiten anbieten, das Unfassbare auszudrücken und Schritte ins Weiterleben zu finden. Der Seminartag wird von Maria Knebel, Sozialarbeiterin mit Zusatzausbildung in Trauerbegleitung, geleitet.

 

Termin: 16. November 2019, 10:00 – 17:00 Uhr

Ort: Evangelische Studierenden Gemeinde ESG, Im Treff 19, 54296 Trier

Veranstalter: Selbsthilfegruppe „Stiller Stern“

Kosten: keine. Der Seminartag ist kostenfrei und wird von der BARMER gefördert

Anmeldung: bis zum 9. November 2019

bei Maria Knebel: mariaknebel@gmx.de oder 06502 5928

 

 

Lyrik zum Thema „Leben – Tod – Auferstehung“

Termin: Samstag, 16. November, um 17 Uhr

Ort: Kapelle St. Luzia, in Trier-Filsch

Referent: Johannes Metzdorf – Schmithüsen

Musikalische Gestaltung: Ulrike und Janika Lauterbach

Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung Trier, Aussenstelle Gutweiler

 

Mit Kindern über den Tod sprechen

Schreckensnachrichten am Fernsehen, Trauerfälle in der Familie, oder Fehlgeburten im Bekanntenkreis belasten nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder. Allerdings verstehen und verarbeiten Kinder diese Situationen entwicklungsbedingt anders als Erwachsene. Dieser Themenabend soll darüber aufklären, welche Vorstellungen Kinder vom Tod haben (können) und wie ihnen ein Umgang damit erleichtert werden kann.

Termin: 20. November 2019, 20-22 Uhr

Ort: Remise, von-Pidoll-Straße 18, 54293 Trier-Ehrang

Leitung: Mechthild Hoehl

Gebühr: 15,00 €

Informationen und Anmeldung: Kath. Familienbildungszentrum Remise e.V., 0651 64895 oder info@fbs-remise.de

 

Ökumenischer Wortgottesdienst 

zum Gedenken an verstorbene Kinder mit anschließender Beisetzung der Kleinstkinder im Gemeinschaftsgrab des Friedhofs der Abtei St. Matthias

Eine besinnliche Stunde für alle Eltern, Familien und Freunde, denen ein Kind gestorbenen ist, egal wann es gestorben ist oder wie alt es geworden ist. Anschließend kann man gemeinsam die verstorbenen Kleinstkinder des vergangenen Jahres zu der Bestattung im Kindergemeinschaftsgrab auf den angrenzenden Friedhof begleiten.
Die jährliche Beisetzung im November findet dort seit 2002 statt.

Ort: Krypta St. Matthias, Trier

Termin: 27. November 2019, 11:00 Uhr

Veranstalter: Team der Seelsorge im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen Trier

 

Getrennt – Getröstet

Trostgottesdienst in „Zeiten der Trennung“

Menschen brauchen Trost und Zuwendung, wenn Lebenspläne zerreißen, wenn liebe Menschen gehen, wenn die Liebe abhandenkommt, wenn Beziehungen brechen, wenn Trennung droht und ihr Schmerz an der Seele nagt. Christus, der mitgehen und heilen will, bietet sein Wort und seinen Trost an. Klagen und Erinnern, Trauern und Hoffnung schöpfen vor Gott in Gebet, Betrachtung, Schriftlesung und Musik wollen Zuversicht und Trost erbitten: „…und führe zusammen, was (in mir) getrennt ist“.

Das Angebot steht allen Interessierten offen.

Termin: Freitag, 06.12.2019, 18:30 – 19:15 Uhr

Ort: Welschnonnenkirche Trier, Flanderstraße

Informationen: Johannes Rau, 0651 9794195 oder Johannes.Rau@Bistum-Trier.de

Veranstalter: Ökumenischer AK in Trier

 



Rückblick



Fotoausstellung im Oktober 2018 in Trier

Kindergräber – Orte zum Verweilen, Sinnen und Erinnern   

Im Oktober 2018 wurde die Foto-Ausstellung mit dem Titel „Kindergräber – Orte zum Verweilen, Sinnen und Erinnern“ zum vierten mal gezeigt.

Vom 1. bis 31. Oktober 2018 waren ein Großteil der Fotografien im Foyer der VHS/Stadtbibliothek in Trier zu sehen.

Weitere Fotos konnten vom 1.10. bis zum 11.10.2018 im Kultur Kiosk „Bühne“ in der Südallee/Kaiserstraße betrachtet werden.

Wir zeigten hier, anders als beim saarländischen Vorbild, nicht nur das ganze Grab, sondern haben den Augenmerk auf die Details gelenkt, die den Eltern besonders wichtig sind.

Die Detail-Fotografie wurden 55×75 cm groß mit farblich passendem Passepartout gezeigt. Das besondere Detail wurde farbig, gestochen scharf hervorgehoben. Der Hintergrund in schwarz/weiß gehalten. Es wurde dazu mit Schärfe und Unschärfe gearbeitet. Postkarten mit Kleinen Texten, die den Besuchern aufzeigen, was die Eltern bei der Grabgestaltung bewegt hat, wurden passend zu den Fotografien zum Mitnehmen ausgelegt.

Hierfür wurden 23 Familien gefunden, indem auch das Foto ihres Kindergrabes in der Ausstellung gezeigt werden durfte.

Allen mitwirkenden Familien liegen ihre viel zu früh verstorbenen Kinder sehr am Herzen. Die Erinnerung bleibt, auch wenn sich die Trauer mit den Jahren verändert. Geschwisterkinder fragen nach dem Verstorbenen oder machen mit ihrem Älterwerden immer wieder deutlich, was man verloren hat und auf sehr schmerzliche Weise gehen lassen musste. Die Kindergräber sind dann manchmal die einzige Stelle, an der man seine Liebe zum Kind noch einmal nach außen zeigen kann. Liebevoll gepflegt, bepflanzt und geschmückt.

Am 16. Oktober, um 19.00 Uhr fgab es eine interaktive Buchlesung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Autorin Mechthild Schroeter-Rupieper, Gründerin der Familientrauerarbeit in Deutschland, hat an diesem Abend aus ihrem Buch „Geschichten, die das Leben erzählt – weil der Tod sie geschrieben hat“ von der Sterbe- und Trauerbegleitung erzählt und vorgelesen. Begleitet wurde diese Lesung mit Flöten-Musik.

Veranstalter: Selbsthilfegruppe „Stiller Stern“, “ Aktion Sternenkinder“ und die Volkshochschule/Stadtbibliothek Trier.

Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, da durch das Foyer der VHS/Stadtbibliothek viele Besucher ein und ausgegangen sind und einige auch unsere Ausstellung betrachtet haben. Die zum Mitnehmen ausgelegten Postkarten wurden von den Ausstellungsinteressierten gut angenommen.

Es gab Menschen die in unserem Gästebuch einen Eintrag hinterlassen haben, uns Geld gespendet haben und manchmal auch mit uns in einen persönlichen Kontakt getreten sind.

Wir danken Allen für Ihre Aufmerksamkeiten zu unserer Ausstellung.

Besonders bedanken möchten wir uns bei Herrn Fries für die zu Verfügung gestellten Räume und seinen Bibliotheksmitarbeitern für die Betreuung der Ausstellung.

 

Ausstellung “Suizid – (k)ein Tabu?! 

Freecard

Was?       Wanderausstellung von AGUS
„Suizid – keine Trauer wie jede andere. Gegen die Mauer des Schweigens”
Schirmherrin: Bürgermeisterin Elvira Garbes, Trier

Wann?     05. bis 17. Juni 2018, täglich von 11 bis 17 Uhr

Wo?         Jesuitenkirche, Jesuitenstr. 12-13, Trier

Warum?   Wir setzen ein Zeichen gegen das Tabu!

Netzwerk Logo

 

Veranstalter: Netzwerk Trauer in Trier – … wenn ein Riss durch das Leben geht

V. i. S. d. P. Maria Knebel, Alte Poststr. 42, 54344 Kenn, Tel. 06502 – 5928, E-Mail: mariaknebel@gmx.de

 

Was bleibt sind die vielen Eindrücke: Gute Gespräche, stille Betrachtung der Ausstellung, die Möglichkeit Gedanken aufzuschreiben.

 

Die Jesuitenkirche in Trier war ein guter Ort, um diese wertvolle Ausstellung zu präsentieren. Sie bot Raum, um sie in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Der helle warm wirkende Raum hatte eine wohltuende Ausstrahlung auf die Besucherinnen.

An den äußeren Fluren entlang standen die Tafeln mit den großen Bannern. Im „Raum der Stille“ bestand die Möglichkeit ganz für sich zu sein. In die zu einer Schale geformten beiden Hände aus Ton konnte Belastendes symbolisch in andere Hände gelegt werden. An der „Klagemauer“ konnte man seine Gefühle aufschreiben und anschließend in die roten Ziegelsteine stecken.
An zwei anderen Stellen konnte man seine Gedanken und Gefühle, wie Wut, Zorn, Sehnsucht aufschreiben und damit auch öffentlich machen.

Informationen zum Thema Suizid lagen zum Mitnehmen bereit, an ein Büchertisch mit vielfältiger Literatur war gedacht worden.
Das Begleitprogramm zur Ausstellung war sehr unterschiedlich. So wurden Fachvorträge über „Suizidalität erkennen“, „Suizidalität in der Onkologie“ und „Depressionen und Suizidalität bei Jugendlichen“ angeboten. Daneben gab es eine Lesung mit Klaus-Michael Nix vom Theater Trier, den Film „Im Winter ein Jahr“ mit anschließendem Filmgespräch, sowie eine Wort-Gottes-Feier. Zudem wurde eine Gesprächsrunde zum Thema „Erfahrungen aus der Notfallseelsorge“ angeboten, die wie die anderen Veranstaltungen regen Zuspruch fand. Vernissage und  Finssage waren gut besucht und zeigten damit ebenfalls das große Interesse an der Ausstellung. Das Gesprächsangebot der Telefonseelsorge in einem in sich abgeschlossenen Raum wurde angenommen. Wer mit jemandem reden wollte konnte dieses auch mit den Begleiter*innen der Ausstellung tun. Viele Besucher*innen, betroffene Menschen und Fachleute, kamen während der Ausstellung in die Jesuitenkirche nach Trier. Das “ Netzwerk Trauer Trier” hat mit dieser Ausstellung sicherlich dazu beigetragen, dass die Gesellschaft nicht ihre Augen verschließt vor der Wirklichkeit. Das Netzwerk hat so dazu beigetragen, der Tabuisierung entgegenzuwirken.

 

Hier Zitate die während der Ausstellung entstanden sind:

„Gut das es Menschen gibt die sich dem Thema annehmen und offen damit umgehen. Wir hätten es uns damals sehr gewünscht, jemanden zu haben,der uns unterstützt hätte. Vielen Dank für die viele Mühe und Hilfe“ …

„Es ist gut das du lebst!“

„Ob WIR es hätten verhindern können fragen wir UNS….?! Ob ICH es hätte verhindern können frage ich MICH…?! Niemals vergessen“

„Berührt von der Offenheit der Besucher, dem Thema Suizid Raum zu geben und eigene Gedanken im Gespräch zu teilen. So ist Austausch möglich.“

„Ein sehr gut arrangiertes Gesamtes. Ruhe, Blumen Trost, Inspiration, Rat & Tat, sogar Gespräch. – Schön. -Ich spüre die Einladung ein paar Schritte zu gehen. – Meine eigenen. – Ohne Druck. – Gewollt. – Dankeschön.“ …

 

 

       

Wir danken allen Sponsoren, die diese Ausstellung mit Begleitprogramm ermöglicht haben, insbesondere der Sparkasse Trier und den Rotary Clubs der Region Trier.

Weitere Informationen zur AGUS-Wanderausstellung, sowie das Plakat und Begleitprogramm als PDF zum runterladen.